ࡱ>  Root Entry( Jr@BMatOSTpBXBMMMN0$4ND ( JrMicrosoft Works MSWorksWPDoc9qyS))$+$41 1@J1J1J1J1nnnA.dJ1+t2J1\1T Brgerinitiative gegen Elektrosmog Halle Dipl.-Phys. Helmut Gobsch Bodestr. 1 D - 06122 Halle Tel. & Fax: 0345 - 80 40 559 e-mail: helmut@gobsch.de Halle, den 26.05.2004 Redebeitrag der Brgerinitiative gegen Elektrosmog Halle in der Einwohnerfragestunde zur 54. Sitzung des Stadtrates der Stadt Halle (Saale) am 26.05.2004 Sehr geehrte Frau Oberbrgermeisterin, sehr geehrte Stadtrte, liebe Brger der Stadt Halle, die Brgerinitiative gegen Elektrosmog Halle betont nochmals ausdrcklich, dass sie nicht ge- gen Mobilfunk, sondern fr einen gesundheitsvertrglichen Mobilfunk ist. Ich glaube, das wnschen wir uns alle ! Lassen Sie mich aber zuerst auf die bekannte Vereinbarung ber den Informationsaustausch und die Beteiligung der Kommunen beim Aufbau der Mobilfunknetze vom 09. Juli 2001, die sogenannte Selbstverpflichtung der Mobilfunkbetreiber eingehen. Die Schwerpunkte dieser Vereinbarung liegen vor allem in folgenden drei Punkten: 1. umfassende und rechtzeitige Informationen der Kommunen ber die bestehenden und zu- knftigen Antennenstanorte fr Mobilfunknetze, 2. abgestimmte Vorgehensweise beim Bau neuer Sendeanlagen und 3. allgemeine Manahmen, die vor allem die zuknftige Entwicklung betreffen. Trotz umfangreicher Recherchen ist es uns nicht gelungen, festzustellen wie, wann und wo in Halle diese Vereinbarung wahrgenommen wurde, auer auf der Sitzung des Wirtschafts- frderungsausschusses vom 18.05. 2004. Warum ist von der Frau Frster, Bauaufsichtsamt Halle, die von den Mobilfunkbetreibern als Kontaktperson fr die Stadt Halle genannt wur- de, diese Aufgabe nur mangelhaft erfllt worden ? Lassen Sie mich jetzt auf die gesundheitlichen Probleme des Mobilfunks eingehen. Die 26. Bundesimmissionsshutzrichtlinie, die bekanntlich die Grenzwerte fr Deutschland festlegt, schtzt uns nur vor den thermischen Wirkungen der elektromagnetischen Strahlung aber nicht vor den athermischen Wirkungen. Es gibt viele serise und industrieunabhngige Studien, die darauf hinweisen, dass die elektromagnetische Strahlung an der Begnstigung und Auslsung folgender gesundheitlicher Strungen beteiligt sind: Schlafstrungen und Un- ruhezustnde, Verspannungen und Nervositt, Depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen und Tinnitus, Konzentrations- und Gedchtnisstungen, Lernstrungen bei Kindern, Augenreizungen und grauer Star, erhhter Blutdruck und Herzrhythmusstrungen, Migrne und Schwindelgefhle, Potenz- und Fruchtbarkeitsstrungen, Erbgutschden und Hirnschden, Hirntumore und Augen- krebs, beschleunigtes Krebswachstum, Blutbildvernderungen und Strung der Blutbildung, stn- dige Mdigkeit und Erschpfung, Allergien und Immunschwche u.a. (siehe http://www.funkenflug1998.de/inhalt/meinung/zitat.html). - 2- - 2- 1.500 bekannte rzte und Professoren sowie 40.000 Untersttzer, die den bekannten Frei- burger Appell unterschrieben haben, als auch die 15.000 Brgerinitiativen in Deutschland knnen nicht alle Spinner sein. Die Verfasser des Freiburger Appells schreiben: Wie immer dem auch sei, die Frage der Schuld und Mitschuld an einer drohenden elektromagnetischen Umweltkatastrophe fr Mensch und Natur wird in Zukunft von Personen zu verantworten sein, die zu lange gezgert haben erste Anzeichen zu erkennen; wenn dabei materielle Grnde ausschlaggebend waren, wiegt deren Schuld um so schwerer. Bleibt zu hoffen, dass zum ge- gebenen Zeitpunkt auch die wahren Verantwortlichen noch zur Rechenschaft gezogen werden knnen. Bereits heute belasten Umweltgeschdigte die Krankenkassen in erheblichen Ma und tragen zum finanziellen Desaster im Gesundheitswesen bei. Der Anteil dieser Pa- tienten wird in den nchsten Jahren weiter steigen, wenn nicht auf eine umweltvertgliche Mobilfunktechnologie umgerstet wird. Die Mobilfunkindustrie hat recht wenn sie behauptet, Mobilfunk schafft Arbeispltze. Wir sagen, jawohl, aber nicht in der Mobilfunkindustrie, sondern im Gesunheitswesen ! Kein Medikament wre in Deutschland zugelassen worden, wenn sich solche Auswirkungen gezeigt htten, wie beim Mobilfunk. Ein Buch von Thomas Grassberger und Franz Kotteder titelt: Mobilfunk - ein Freilandversuch am Menschen. Weiterhin geben wir zu bedenken, dass kein Versicherungsunternehmen in Deutschland fr die gewerblich betriebenen Mobilfunkstationen eine Haftpflichtversicherung abschliesst ! Warum wohl ? Sollten, wie in den USA, vermehrte Sammelklagen von Mobilfunk gesch- digten Brgern gegen die Mobilfunkbetreiber eingeleitet werden, knnten die Mobilfunkbe- treiber ohne Versicherung in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten kommen ! Auerdem ist bekannt, dass Immobilien auf denen oder in deren Nhe Mobilfunkstationen stehen, erheblich an ihrem Wert einben ! Warum wohl ? Alle diese negativen Folgen des Mobilfunks wollen wir nicht. Deshalb mssen wir alle an dem Aufbau eines gesundheitsvertrglichen Mobilfunks mitarbeiten. Darum ist von der Brger- initiative gegen Elektrosmog Halle der Abschlussbericht des Bundesforschungsvorhabens ber alternative Funksysteme mit minimaler Strahlungsdichte im digitalen Rundfunk, Mobil- funk, drahtlosen LANs, genannt miniWatt vom 18. Mrz 2003 in der Stadt Halle bekannt gemacht worden. Der Abschlussbericht, der von uns Steuerzahlern mit 1 Million Euro finan- ziert wurde, zeigt, dass die Bevlkerung durch Anwendung neuer Technologien mit geringer Strahlenbelastung rechnen knnte. Jetzt ist zu diesem Bericht eine leicht verstndliche, kostenlose Broschre mit dem Namen Mobilkommunikation und Rundfunk der Zukunft - Konzepte zur Minimierung der Exposition der Bevlkerung durch elektromagnetische Felder erschienen, die beim DLR bezogen werden kann (Diese Broschre liegt dem Rede- beitrag bei). Weiterhin liegt auf ihren Pltzen eine Abhandlung von Prof. Dipl.-Ing. Eberhard Herter aus Stuttgart, der von 1971 bis 1997 an der Fachhochschule fr Technik Esslingen (FHTE) Nach- richtentechnik lehrte und zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Lrcher das Buch Nach- richtentechnik herausbrachte, das bereits in der 9. Auflage beim Hanser Verlag erschienen - 3 - - 3 - ist und zum Standardwerk an den entsprechenden Hoch- und Fachhochschulen zhlt. Prof. Herter, Geschftsfhrender Gesellschafter der HerterKom GmbH in Stuttgart, sagt, dass das von der HerterKom GmbH entwikelte Netz UTelNet (Universelles Teilnehmer- Anschlussnetz) das Netz UMTS berflssig machen wrde. UTelNet ist so weit entwickelt, dass weltweit Lizenzen vergeben werden knnten. Mobil- und Festnetz sollen in UTelNet zusammengefhrt werden, um die begrenzte Ressource Frequenzband optimal zu nutzen, die Ausnutzung vorhandener Anschlussleitungen wesentlich zu verbessern und die Umwelt- belastung wenigstens um eine Grenordnung zu vermindern. Um UTelNet einrichten und betreiben zu knnen, mussten neuartige Verfahren u.a. fr automatische Frequenzzuteilung, Ortung, Handover usw. entwickelt werden. Dazu wurden 6 Patente angemeldet. Die Brgerinitiative gegen Elektrosmog Halle schlgt der Stadt Halle vor, einen Runden Tisch ins Leben zu rufen, der fr die Stadt Halle als erste Modellstadt in Deutschland ein Mobilfunk-Vorsorgemodell auf der Grundlage der o.g. neuen Technologien erarbeitet und durchsetzt. An diesem Mobilfunk-Vorsorgemodell sollten recht viele kompetente Gremien, Institutionen und Einzelpersonen, wie die Stadt Halle, die Mobilfunkbetreiber, Experten auf dem Gebiet der Hochfrequenz- und Nachrichtentechnik, arbeitslose Diplom-Ingenieure und Ingenieure auf diesem Gebiet, Baubiologen, Umweltmediziner, die Brgerinitiative gegen Elektrosmog Halle und andere mitarbeiten. Setzen wir uns das Ziel, dass die Stadt Halle zu ihrer 1200-Jahrfeier im Jahre 2006 eine Elektrosmog arme Stadt wird !!! Dass es schon gute Mobilfunk-Vorsorgemodelle gibt, zeigen die Stdte und Gemeinden Mnchen, Nrnberg, Augsburg, Duisburg, Dsseldorf, Attendorn (siehe dem Redebei- trag beiliegenden Flyer) und Grfelfing. Diese Vorsorgemodelle wurden erarbeitet und durchgesetzt, um die Bevlkerung vor den negativen Folgen des Mobilfunks zu schtzen und den sozialen Frieden zu wahren. Von einigen Stadtrten hre ich, dass die Stadt Halle in ihrer Entscheidung auf diesem Gebiet durch die Landes- bzw. Bundesregierung eingeengt sei. Wenn dem so wre, htten die o.g Stdte und Gemeinden noch keine Mobilfunk-Vorsorgemodelle. Weiterhin argumentieren manche Stadtrte, dass jetzt die Kommunalwahlen anstnden und dieses Thema jetzt nicht im Stadtrat behandelt werden knnte. Wir werden aber als Brger- initiative in den Wahlveranstaltungen die Kanditaten zur Kommunalwahl befragen, wie sie es mit dem Elektrosmog in Halle halten. Sehr geehrte Frau Oberbrgermeisterin Huler, im Mrz dieses Jahres haben wir Ihnen den Freiburger Appell bergeben, am 05.04. 2004 einen Offenen Brief, am 28.04.2004 zur 53. Sitzung des Stadtrates drei Anfragen, am 19.05. 2004 per Fax unseren Redebeitrag vom 18.05.2004 vor dem Wirtschaftsfrderungsausschuss. Leider ist von Ihrer Seite bisher nichts passiert, auer das Sie eine Prfung der Unterlagen veranlassten. Wir appellieren an Ihre Verantwortung und die Ihrer Verwaltung fr die Gesunheit der Brger dieser Stadt ! Sollten wir weiterhin nur mit dem Hinweis auf Prfung der Unterlagen beruhigt werden, sehen wir uns veranlasst, wie in Bayern, ein Volksbegehren Fr Gesundheitsvorsorge beim - 4 - - 4 - Mobilfunk zusammen mit dem BUND und der DP fr das Land Sachsen-Anhalt auf den Weg zu bringen. Wir hoffen aber, dass die Vernunft siegen wird !!! Tun wir jetzt etwas fr uns selbst, fr unsere Kinder und Kindeskinder !!! Ich bitte diesen Redebeitrag im vollen Wortlaut in die Niederschrift der 54. Stadtrats- sitzung aufzunehmen ! Ich danke Ihnen fr Ihre Aufmerksamkeit ! Helmut Gobsch Sprecher der Brgerinitiative gegen Elektrosmog Anlagen: - Broschre Mobilkommunikation und Rundfunk der Zukunft - Konzepte zur Minimierung der Exposition der Bevlkerung durch elektromagnetische Felder - UTelNet und andere Unterlagen von Prof. Dipl.-Ing. Eberhard Herter, Stuttgart - Flyer der Stadt Attendorn Das Mobilfunkvorsorgungskonzept der Stadt Attendorn e bisher nichts passiert, auer das Sie eine Prfung der Unterlagen veranlassten. Wir appellieren an Ihre Verantwortung und **++{wswsw{.IUfRYqqkkkkeeeee %)o/1;w- yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy < R 4 F H N 1 @LPyyyyyyyyyysyyyyyyyyyyya0hjpq blyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy!|w? lnqyyyyyyyyyyyyysyyyyyyyyt$pr&}2; /!!!""[""yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy"""P##$-$/$$$7%%%C&E&&& ' '''d''yyyyyyyyyyyyyyyyyyssyy''''U(l(n((((((((((9))))R*T***yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy***********************yyyyyyyyyyyyyysysyyyyy**++yy+W "'**+XYZ[\]^_`aTimes New Roman nnnA.nnnA.dCompObjU